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Sep 18, 2019| Großereignisse sind selten – müssen aber regelmäßig trainiert werden

 

Der Stab Einsatzleitung der Stadt Aachen trainierte am Institut der Feuerwehr NRW in Münster. Großeinsatzlagen und Katastrophen erfordern immer eine rückwärtige Führung – mit dieser Führung soll sowohl die Einsatzlage selbst als auch das „Tagesgeschäft“ in sinnvolle und effektive Bahnen gelenkt werden.

Da genau diese Einsatzlagen sehr selten sind, aber gerade dann professionelles Arbeiten zur Gefahrenabwehr erwartet werden darf, haben Führungskräfte der Feuerwehr Aachen, der Stadtverwaltung, der Aachener Notärzte, der Hilfsorganisationen, der Polizei und EMRIC-Vertreter drei Tage lang am Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen große, auf das Stadtgebiet Aachen projizierte Schadenslagen abgearbeitet.

Diese Übungen wurden sehr nah an der Wirklichkeit durchgeführt – dabei und in der Wirklichkeit unterstützen gerade bei diesen Schadensdimensionen planmäßig Kräfte aus dem EMRIC-Verbund.

So wurden großflächig und langandauernde Unwetterlagen, Unfälle mit vielen Verletzten, Ausfälle der Infrastruktur und deren unmittelbare Folgen sowie Gebäudeeinstürze bearbeitet – nicht nacheinander sondern gleichzeitig. Und all diese Lagen machten sehr deutlich, dass wir dann gut sind, wenn wir auf die Unterstützung aus der Nachbarschaft vertrauen können. Diese regionalen und euregionalen Nachbarn konnten in allen Übungslagen dazu beitragen, dass die Gefahren schnell eingedämmt und schließlich beseitigt und alle Verletzten adäquat versorgt und transportiert werden konnten.

Das Institut der Feuerwehr bot für diese Übungslagen ideale Voraussetzungen in Form der Stabsräumlichkeiten und der Technik – und vor allem als Einspieler der Übungslage und in der Darstellung der personellen und organisatorischen Umgebung. Herzlichen Dank dafür!!

Neben allen taktischen und strategischen Erkenntnissen reichte die Zeit auch aus, um die kollegiale Verbundenheit im Gespräch zu vertiefen.

Alle Teilnehmenden dieser Übungsfolge haben nicht nur die Übungen in dem optimal gestalteten Rahmen sondern auch die Verbundenheit über Fachgrenzen hinweg sehr genossen.

Als wichtige Übungserfahrung kann kurz und knapp festgestellt werden: „gemeinsam sind wir stark“.

Danke allen Übungsbeteiligten, der Vorbereitungsgruppe und insbesondere dem IdF NRW für die tollen Möglichkeiten.

 

 

 

Text + Bilder: B. Geßmann (Feuerwehr Stadt Aachen)

 

 

 

  
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Sep 12, 2019| Aachen ist Etappenziel für Unterstützung aus Großbritannien

 

Bereits aus guter Tradition heraus ist die Feuerwehr Aachen Gastgeber für britische Feuerwehrkollegen, die regelmäßig Hilfslieferungen für Feuerwehren in Kroatien organisieren.

Am Abend des 06. September wurde die Feuerwehr Aachen von 7 Feuerwehrkollegen und einer Feuerwehrkollegin mit drei Dennis „Fire-Engines“ angesteuert. Aachen liegt auf der Route von Nottingham, GB nach Kroatien. Die in Großbritannien für den Feuerwehrdienst ausgemusterten Fahrzeuge können in Kroatien zu einem „zweiten Leben“ erweckt werden und dort noch viele Jahre hilfreich zum Schutz der dortigen Bevölkerung eingesetzt werden.

Der kollegiale Kontakt aus der „Feuerwehrfamilie“ nach Nottingham besteht seit vielen Jahren. Und genauso lange ist Aachen auch immer wieder ein gerne angesteuertes Etappenziel, an dem neben Übernachtungsmöglichkeiten und Verpflegung auch kollegialer Kontakt, Austausch und gemeinsames Lachen zum Programm gehört. Gestärkt im allen Kategorien konnten die englischen Kollegen dann am frühen Samstagmorgen ihre nächste Etappe bestreiten. Diese führte sie nach Österreich in die Nähe von Salzburg. Die Verabschiedung auf die nächste Etappe erfolgte durch Jürgen Wolff, Leiter der Feuerwehr Aachen.

Auch diese außergewöhnliche Tradition zeigt, dass auch die Aachener Feuerwehr sich dem europäischen Gedanken nicht „nur“ verpflichtet fühlt, sondern diesen auch lebt - so wie es in der Beteiligung EMRIC nicht nur Tradition sondern mittlerweile Alltag in der Region ist.

 

Text: B. Geßmann

Bild: Feuerwehr Aachen

 

  
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Sep 05, 2019| Aachen beschließt Rettungsdienstbedarfsplan für kommende Jahre

 

Weiterhin gut aufgestellt für grenzüberschreitende Zusammenarbeit Mit Beschluss durch den Rat der Stadt Aachen wurde am 19.06.2019 der neue Rettungsdienstbedarfsplan für die kommenden Jahre endgültig besiegelt. Nach einigen Monaten voll Arbeit und Verhandlungen hat damit das Grundlagenpapier zur Ausgestaltung des städtischen Rettungsdienstes bis 2023 die letzte Hürde genommen.

Neben einigen organisatorischen Veränderungen wird mit der Novellierung des Planes auch der internationalen und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit weiterhin ein hohes Maß an Bedeutung zugetragen. Somit wird der gesamte Bereich der euregionalen Zusammenarbeit und die grenzübergreifenden Konzepte ein weiterhin wichtiger Bestandteil der laufenden städtischen Planungen sein.

Hintergrund:

In 2018 kam es zu rund 150 Notfalleinsätzen mit Aachener Rettungsmitteln im Bereich der Niederlande und Belgiens. Auch diese Zahlen der internationalen Einsätze spielen in der Städtischen Bedarfsplanung eine Rolle. Ebenso werden in der Vorplanung rettungsdienstlicher Großeinsatzlagen die grenzüberschreitenden Konzepten ("EUMED") berücksichtigt.

Text: Florian Troschke (Feuerwehr Stadt Aachen)
Bild: Kim Riester
  
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Aug 01, 2019| EMRIC-partners oefenen "duiker in nood" samen met het Uniklinikum RWTH Aachen

 

Zaterdag 27 juli even na half tien. Commotie in de Berghaven van Papenhoven (Born). Een brandweerduiker raakt tijdens een oefening op de bodem van de haven verstrikt in afval en kan niet meer opstijgen. De duikploegleider start de procedure “duiker in nood”. Net voor de veiligheidsduiker bij hem arriveert schiet de duiker los en volgt een veel te snelle opstijging. De duiker komt aan de oppervlakte en wordt door zijn maat aan wal gebracht. Tijdens de behandeling blijkt dat de duiker in kwestie ernstig letsel aan zijn longen heeft opgelopen. Gelukkig is de ambulance snel ter plaatse en wordt de zorg voor de collega overgenomen door het ambulancepersoneel. De duikploegleden volgen de procedure verder en stellen apparatuur e.d. veilig voor later onderzoek.

Ook het ongeval tijdens de duikoefening was in scene gezet. Doel van deze oefening was namelijk niet het duiken op zich maar veel meer de overdracht van een gewonde Nederlandse brandweerduiker naar een ziekenhuis in het nabije buitenland. Het overbrengen van patiënten over en weer in het grensgebied is dagelijkse kost, in het geval van brandweerduikers echter niet.

Brandweerduikers met specifieke verwondingen (barometrische trauma’s) worden normaliter in Nederland naar speciale behandelcentra in Amsterdam of Den Helder gebracht. Hier staan druktanks waarin benadelingen onder druk en verhoogde zuurstofpercentages kunnen plaatsvinden. Goede behandelcentra maar geografisch ongunstig gelegen ten opzichte van ons verzorgingsgebied. Dit heeft in Nederland verder ook niet al te veel aandacht, vanuit de regio’s met de meeste duikers en het drukste inzetgebied kunnen die plekken immers redelijk vlot bereikt worden.

Om een duiker met een dergelijk trauma snel te kunnen behandelen is er in het nabije buitenland naar behandelcentra gezocht. Hiervoor is gebruik gemaakt van het netwerk van EMRIC. Via EMRIC kwamen al snel reacties op onze hulpvraag binnen. Het nabijgelegen Aken bleek over een dergelijke faciliteit te beschikken. De afdeling Notaufnahme van het Uniklinikum Aachen beschikt over kennis en apparatuur waarmee snel een diagnose gesteld kan worden. Hier vandaan kan een duiker binnen enkele minuten naar de druktank van het HBO Zentrum worden overgebracht. In die druktank kan verdere medische verzorging plaatsvinden.

Een hele geruststelling voor een brandweerduiker met een medisch probleem!

Het mag gesteld worden dat de oefening goed en vlot verliep. Er was geen sprake van taalbarrières of tijdrovende formaliteiten. De overdracht van de duikploegleider naar de ambulance en later van ambulance naar de afdeling Notaufnahme verliep duidelijk en snel. De structuur in de Schockraum was verbluffend! Het protocol in de Schockraum laat zich voor de leek het beste omschrijven als een pitstop zoals we die in de F1 zien. Duidelijke taakafbakening en prioriteiten in de juiste volgorde. Uiterst efficiënt en vakkundig.

Mijn dank gaat uit naar de talloze collega’s die deze oefening mede mogelijk hebben gemaakt. Een speciaal woord van dank aan Priv.-Doz Dr. Med. Jörg Christian Brokmann van Uniklinikum Aachen en Luc Schryvers van GGD/GHOR Zuid Limburg.

 

Tekst: Thei Weelen, Brandweer Zuid-Limburg

Foto’s: Monika Corsten, Feuerwehrfotografie -Bilderzoom Aachen-

 

     

             

  
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Jul 16, 2019| „Wir leben Europa“ – Malteser Bildungszentrum Euregio setzt auf internationale Vernetzung

 

Aachen, 22. Mai 2019: Für Ralf Bischoni, Leiter des Malteser Bildungszentrums Euregio auf der Hüls in Aachen, ist Europa kein luftleerer Raum oder nur in Wahlkampfzeiten ein Thema. „Wir leben Europa, und das schon seit Jahren“, fasst er das Selbstverständnis der Malteser und seiner Rettungsdienstschule zusammen. Schon seit Jahren bilden die Aachener Malteser Rettungsdienstler aus Belgien aus, kooperieren mit Kollegen aus den Niederlanden. Aachen liege für ihn nicht im tiefsten Westen Deutschlands, sondern im Herzen Europas. In der Malteser-Schule werden auch die Notfallsanitäter der Feuerwehr Aachen ausgebildet. Als einer von zehn europäischen Partnern ist der Malteser Hilfsdienst nun seit Herbst 2018 in ein von der EU und dem Land NRW geförderten grenzübergreifenden Projekt vertreten, was Bischoni sehr freut. Hinter dem Kürzel „IKIC“ verbirgt sich „International Knowledge and Information Center“. Ziele des Projektes, so Malteser-Projektleiter Emanuel Chao, sind die Stärkung der grenzübergreifenden Kooperation in der Euregio Maas-Rhein in Bezug auf die Zusammenarbeit im Krisen- und Katastrophenmanagement bei plötzlichen Vorfällen, die Ausbildung von Einsatzkräften der Rettungsdienste und Feuerwehren sowie Vorbeugung von Gefahrensituationen für die Bürger in dieser Region. „Katastrophen machen nicht vor Grenzen halt“, wissen Bischoni und Chao. Dies soll nun durch die Bündelung von Wissen aus den verschiedenen Bereichen (Universitäten, Forschungszentren, Akteure aus der Sparte Sicherheit und Bildung) und der Weitergabe dieses Wissens durch Information und Schulung erreicht werden. Und hier spiele das Malteser Bildungszentrum in Aachen mit seiner jahrelangen Erfahrung und Expertise eine große Rolle.

Verstärkt wird Emanuel Chao, der für die Malteser in Aachen auch noch den Rettungsdienst leitet, von Tina Wohlrabe-Larscheid, bei der die Fäden dieses Projektes auf der Malteserseite zusammenlaufen. „Durch wissenschaftliche Forschung und die Expertise der einzelnen Partner gestützt, werden zielgruppengerechte E-Learning Module entwickelt und auf einer digitalen Plattform zur Verfügung gestellt“, blickt sie nach vorne. Für die „Erfahrungswelten“, praktische Übungsarenen der Partner, werden themenspezifische Konzepte für Übungen und Ausbildung entwickelte. Hierbei werden insbesondere die Bedürfnisse besonders gefährdeter Personengruppen in den Blick genommen. Klar, dass das Malteser-Bildungszentrum Euregio in Aachen mit seiner langjährigen grenzüberschreitenden Erfahrung ein idealer Partner für dieses Projekt ist. Gefördert wird das Projekt, das in den Bereich der territorialen Entwicklung fällt, durch das Programm Interreg V-A Euregio Maas Rhein (EMR). Das Programm investiert im Zeitraum bis 2020 fast 100 Mio. Euro in die Entwicklung dieses Interreg-Gebiets. „Noch stehen wir am Anfang“, so Chao, „aber wir sehen schon jetzt ein deutlich besser aufgestelltes, grenzübergreifendes Gefahrenabwehr- und Notfallvorsorgesystem für diese Region“.

Zum Hintergrund: 

Spitzenregion
Das Gebiet erstreckt sich bis nach Löwen im Westen, bis zu den Grenzen Kölns im Osten und reicht von Eindhoven bis zu den Grenzen Luxemburgs. Über 5,5 Mio. Menschen leben in dieser grenzüberschreitenden Region, in der das Beste aus drei Ländern in einer echten europäischen Gesellschaft vereint wird. Mit dieser Investition von Mitteln aus EU-Fonds in die Interreg-Projekte der regionalen Projektpartner investiert die EU direkt in die wirtschaftliche Entwicklung, Innovation, territoriale Entwicklung sowie soziale Inklusion und Bildung in diesem Gebiet.

Stärke
Durch eine Bündelung der Stärken von Regionen wie Nordrhein-Westfalen, Rheinland- Pfalz, den Provinzen Lüttich, Belgisch- und Niederländisch-Limburg sowie Südostbrabant entsteht eine außergewöhnlich starke europäische Spitzenregion. Eine Region, die hinsichtlich Innovation und Bildung führend ist, mit 265.000 Studenten, neun Universitäten und 20 Fachhochschulen sowie mit über 400.000 Unternehmen.

Weiterführende Informationen sind auf der IKIC Projektwebsite ( https://www.ikic-publicsafety.eu ) zu finden.

Tekst: Malteser Hilfsdienst e.V. / Redaktion: Kai Vogelmann

Foto: Tina Wohlrabe-Larscheid, Emanuel Chao und Ralf Bischoni vom Malteser Bildungszentrum Euregio in Aachen blicken gerne über den eigenen Tellerrand.

 

  
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EMRIC ist präsent - auch am Institut der Feuerwehr NRW in Münster

 

Das Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen (IdF NRW) ist eine Zentrale Aus- und
Fortbildungsstätte mit Kompetenzzentren zur Verbesserung und Weiterentwicklung des
Brandschutzes, der Hilfeleistung und des Katastrophenschutzes. Gleichzeitig findet hier die
Führungsausbildung und -fortbildung sowie die Vermittlung spezieller Fachkenntnisse statt.
In der Empfangshalle des Instituts sammeln sich die Teilnehmenden zu Beginn der Lehrgänge und
Seminare, bevor sie sich in die jeweiligen Lehrsäle begeben.
In dieser Empfangshalle befindet sich u.a. ein großer Bildschirm, auf dem ansprechende
Videosequenzen zu den Aktivitäten der Feuerwehren wiederkehrend dargestellt werden.
Eine besondere Videosequenz ist die von der EMRIC-Übung „EMREX“ am 09. November 2018 im
Stadtgebiet Aachen, bei der alle an EMRIC beteiligten Organisationen mitgewirkt und ihre
euregionale Stärke der Hilfeleistung und Gefahrenabwehr dargestellt haben. Eindrucksvoll werden
die Bilder, überwiegend aus hochauflösender Drohnenperspektive, gezeigt, die deutlich machen,
dass man gemeinsam stark ist und so auch besondere Herausforderungen grenz- und
organisationsübergreifend meistern kann.

Text und Bild: Bernd Geßmann (Feuerwehr Stadt Aachen)

  
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Jun 24, 2019| Fridays for Future

 

Die Organisation „Fridays for Future" hatte heute, 21.06.2019,  für den „Internationalen Streik-Tag" nach Aachen eingeladen. Diese außergewöhnlich große Demonstration hatte zum Ziel, gegen die Zerstörung der Umwelt aufmerksam zu machen.

Die einsatzplanerische Vorlaufzeit für dieses ungewöhnliche Ereignis gestaltete sich relativ kurz und war bis zum Schluss geprägt von vielen unsicheren Planungsgrößen, was Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer angeht und auch, wie die teilweise sehr weit angereisten Aktivisten Übernachtungsplätze in Aachen finden konnten.

Ein Schwerpunkt der Einsatzplanung war es, im Bedarfsfall eine schnelle und effektive medizinische Behandlung für mögliche Betroffene zu gewährleisten, gleichzeitig dabei auch den Grundschutz im Stadtgebiet sicherzustellen. Hierbei wurde einsatzplanerisch neben den Kräften aus Aachen und der Städteregion auch auf Kräfte aus dem benachbarten Ausland (EUMED) und aus dem Land Nordrhein-Westfalen zurückgegriffen.

Aachen hat heute mit dieser großen Kundgebung ein friedliches Fest der demokratisch geprägten freien Meinungsäußerung erlebt.

Trotz vieler tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die zunächst von verschiedenen Startpunkten im Stadtgebiet in Sternmärschen zum Tivolistadion zogen, wo auf einer großen Bühne die Kundgebung stattfand, verlief die Kundgebung so ruhig, dass nur sehr wenige medizinische Behandlungen durch den Sanitätsdienst und rettungsdienstliche Interventionen durchzuführen waren.

Geführt wurden alle städtischen und gefahrenabwehrenden Maßnahmen durch einen Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) im Gebäude der Hauptfeuerwache der Feuerwehr Aachen.

Aus Sicht der Gefahrenabwehr bleibt diese Veranstaltung als großes, bewegendes aber friedliches Ereignis in Erinnerung. Dabei war man sich zu jeder Zeit sicher, ausreichende Kräfte in der Hinterhand zu haben, die sofortige und professionelle Hilfe hätten leisten können.

  

Text: Bernd Geßmann (Feuerwehr Stadt Aachen)

Bild 1: Rettungsmittel am Tivolistadion (Bernd Geßmann)

Bild 2: Patiententransportzug (PT-Z 10 NRW) aus dem Kreis Euskirchen im Bereitstellungsraum Feuerwache Nord, Aachen (Bernd Geßmann)

Bild 3: Kundgebung vor dem Tivoli (Bernd Geßmann)

  
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Jun 17, 2019| Löschfahrzeuge des Typs LF 20 KatS

 

Nach zweijähriger Bauzeit stellte die Feuerwehr Aachen im April 2019 sieben Löschfahrzeuge des Typs LF 20 KatS in Dienst. Die Fahrzeuge werden bei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr stationiert und ersetzen dort ausgemusterte Altfahrzeuge.

Das Konzept ist speziell auf den Einsatz im Katastrophenfall ausgerichtet. Der taktische Einsatzschwerpunkt liegt im Bereich Brandbekämpfung und Löschwasserversorgung. Zudem ist eine umfassende Hilfeleistung bei Unwetterlagen (vor allem Hochwasser und Sturm) möglich.

Hierzu ermöglicht das Allradfahrgestell Fahrten unter schwierigen Witterungs- und Geländebedingungen. Gleichzeitig wird mit Automatikgetriebe und Klimaanlage auch der notwendige Komfort für längere Fahrten in überörtliche Einsatzgebiete bereitgehalten.

Neben einer fest eingebauten Pumpe führt das Fahrzeug eine entnehmbare Tragkraftspritze mit. Insgesamt ist so eine Förderleistung von rund 3.800 Litern Wasser in der Minute möglich. Für die Wasserversorgung über eine längere Strecke sind rund 600 Meter Schlauch gelagert, von denen 360 Meter während der Fahrt verlegt werden können. Zudem verfügt das Fahrzeug über 2.000 Liter Löschwasser. Übergangsstücke für den Einsatz in den Niederlanden bzw. Belgien sind vorhanden.

  

Text: Feuerwehr Stadt Aachen

Fotos: Feuerwehr Stadt Aachen

 

  
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Gemeinsam auch in schweren Lagen - Übung beim LVIZ

 

Im vergangenen Monat nahmen Kräfte des Rettungsdienstes aus Aachen an einer gemeinsamen Übung mit den niederländischen Kollegen in Kerkrade teil. Organisiert wurde die Übung von der LVIZ (Limburgse Vereniging voor Intensieve Zorgverlenging). Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit 2018 stellte die Stadt Aachen diesmal drei Rettungswagen (RTW) und ein Notarztfahrzeug (NEF) zur gemeinsamen Bewältigung einer komplexen Schadenslage.

Klang die erste Meldung noch recht unspektakulär (Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen), entwickelte sich hieraus eine überaus realistisch dargestellte Geiselnahmelage daraus. Insgesamt wurden durch die anwesenden Kräfte rund 20 Verletzte jeglicher Verletzungsschwere versorgt.

Ein Ziel war sicherlich das Kennenlernen der nachbarschaftlichen Führungsstrukturen im Rettungs- und Polizeieinsatz, jedoch konnte auch auf der Arbeitsebene sehr viel vom Partner abgeschaut und gelernt werden.

Foto: Niederländischer und deutscher RTW kurz vor der Nachbesprechung (Feuerwehr Stadt Aachen)

Text: Feuerwehr Stadt Aachen

  
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May 16, 2019| EMRIC Jaarverslag 2018

 

  
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